Ein tolles, leichtes und erfrischendes Gemüsecurry mit Kokosraspeln und Joghurt. Wenn ihr sonst bisher cremige nordindische Currys kennt, solltet ihr unbedingt einmal Avial aus Kerala probieren!
Zunächst: Avial könnt ihr mit dem Gemüse eurer Wahl machen. Ich empfehle aber, Curryblätter zu verwenden. Und wenn ihr die kauft, seid ihr vermutlich ohnehin beim indischen Lebensmittladen und bekommt vielleicht einige der traditionellen Gemüsesorten aus Kerala. Dort bekommt man meist auch gefrorene, geraspelte Kokosnuss. Bei Curryblättern: bitte entweder frische kaufen oder ggf. gefrorene. Getrocknete Curryblätter haben null Aroma, da könnt ihr sie auch gleich weglassen.
Mehr zum Thema Curry und Curryblätter findet ihr auf meiner Infoseite zur indischen Küche.
Zu den traditionellen Gemüsesorten für Avial aus Kerala gehören: Ash Gourd (Wachskürbis oder Wintermelone), Malabar Cucumber, Drum Sticks (Frucht des Meerettichbaums), long beans (Spargelbohne), Kochbananen, Elephant Yam (Yamswurzel), Karotte, Kürbis, Schlangenkürbis und Flaschenkürbis.

Die Gemüsesorten, die ich verwendet habe (siehe Foto):
- Yamswurzel
- Kürbis
- Malabar Cucumber
- Curryblätter
- Long Beans
- Indische, rote Karotte
- Drumstick
- Grüne Chilis
Lasst euch davon bitte nicht abschrecken, einfach mal im indischen Geschäft fragen. Ansonsten einfach mit Karotte, Kürbis oder Kochbananen machen. Das ist alles nicht so schwer zu bekommen. Und die Spargelbohne durch andere grüne Bohnen ersetzen. Kartoffeln kann man sicher auch hineingeben, dann ist es zwar nicht mehr authentisch von Kerala, aber mit Sicherheit immer noch sehr lecker!
Avial isst man beispielsweise mit Reis und Sambar, einem dünnflüssigen, scharfen Linsengericht mit verschiedenen Gemüsesorten. Mir persönlich schmeckt es auch sehr gut mit gebratenem Fisch oder Shrimps.
Avial – Ein sehr typisches Gemüsecurry mit Kokosnuss aus Kerala
Equipment
- Mixer
Zutaten
- 1 kg gemischtes Gemüse siehe Text
- ½ Tasse Wasser
- 2 Tassen saurer Joghurt
- 4 Zweige Curryblätter jeder Zweig hat etwa 10-15 Blätter
- 2 EL Kokosöl optional
- Salz
Für die Kokospaste
- 2 Tassen Kokosnuss gerieben
- 1 TL Kreuzkümmelsamen
- 6 grüne Chilis
Anleitungen
- Avial könnt ihr mit dem Gemüse eurer Wahl machen. Ich empfehle aber, die Curryblätter zu verwenden. Einige der traditionellen Gemüsesorten aus Kerala wären: Ash Gourd (Wachskürbis oder Wintermelone), Malabar Cucumber, Drum Sticks (Frucht des Meerettichbaums), long beans (Spargelbohne), Kochbananen, Elephant Yam (Yamswurzel), Karotte, Kürbis, Schlangenkürbis und Flaschenkürbis.
- Wascht das Gemüse und schneidet es in ca. 3-4 cm lange, längliche Stücke, nicht in Würfel. Bei Kürbis und Malabar Cucumber entfernt bitte vorher die Kerne und auch die Schale.
- Gebt das Gemüse in einen Topf und gebt etwa ½ Tasse Wasser hinzu. Das Gemüse soll bei geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze durch den Dampf und das Wasser garen. Gebt lieber etwas Wasser nach, anstatt versehentlich zu viel Wasser zu nehmen. Rührt ab und an um und gebe etwas Salz hinzu.
- Während das Gemüse gart, gebt die Kokosraspeln, grünen Chilis und den Kreuzkümmel in einen Mixer. Wenn alles grob gemixt ist, gebt die Paste zu dem gekochten Gemüse hinzu und lasst es nochmal für 2 Minuten köcheln.
- Zum Schluss gebt ihr die Curryblätter hinzu und nehmt den Topf vom Herd.
- Rührt den Joghurt einigermaßen glatt und gebt ihn zu dem Gemüse.
- Gebt dazu noch zwei Esslöffel des Kokosöls. Während das den Kokosgeschmack nochmals verstärkt, würde ich trotzdem (falls ihr Kokosöl nicht habt) etwas neutrales Öl hinzugeben. Einfach, weil Öl Einfluss auf das Mundgefühl des Gerichts hat.
Lass mir doch bitte noch eine Bewertung da 🙂:
Notizen
Quelle des Rezepts: https://samagni.com/2009/12/13/avial/
Mit viel Liebe nachgekocht auf From zero to curry.


